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  • Roland Braun

Prolog - Lifemanagement:„Erzogen von“ und zum Original erwachsen

Innere-Autonomie, Vom Original zur Kopie

Lifemanagement- von der Kopie wieder zum Original


So nenne ich meine - andauernde – innere Reise, aus der sich meine Beratung kontinuierlich weiterentwickelt.

Ich wurde von Eltern erzogen, die das Beste für ihr Kind gaben. Ob es das immer für mich war? Nicht immer, wie ich im Laufe der Zeit lern(t)e.

Denn es bestand nicht nur aus Freude und schönen Erlebnissen, sondern auch in verschiedenen Formen der Gewalt: psychisch, wie physisch. Ich betone ausdrücklich, dass ich dafür weder meine Bezugspersonen, noch die Welt verantwortlich mache, dass ich zu einer Kopie wurde.

Spannend ist meine Entwicklung zurück zum Original, die jede Person zum Zeitpunkt der Geburt ist. In der Zeit dazwischen werden wir meistens zur Kopie geformt.

1. Erkenntnis: Wir sind davon überzeugt, dass wir die äußere Welt wirklichkeitsgetreu in uns abbilden. Dabei ist alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken, nur unser „Inneres Konstrukt der Welt“. Es gibt für jeden nur die eigene innere Welt.

Und mit diesem Trugbild „stürzen“ wir uns jeden Tag ins Leben und wundern uns, dass das, was wir uns denken(!), nicht immer so eintritt.

Wenn zwei Personen dasselbe sehen, dann sehen sie nicht das gleiche!

Ein Beispiel ist Jeff Bezos, der Gründer von Amazon. Für die einen ist er einer der größten Entrepreneure des 21. Jahrhunderts. Für andere ist er der „Beherrscher des globalen Handels“, mit dem Ziel langfristig das weltweite Kaufverhalten zu beeinflussen. Zugleich treibe er die lokalen Händler in den Ruin.

Ein weiteres Beispiel: Drei Personen sehen ein rotes Auto, der eine findet die Farbe bombig, der andere den Sound des Motors, der dritte sieht ein graues Auto, er ist rot- /grünblind. Alle drei haben vor ihren inneren Bildern / Gehör recht.

2. Erkenntnis: Mit der Geburt haben wir ein vollständiges „Innere-Bild“ (Innere Autonomie) entwickelt. Es besteht aus allem, was uns gefällt und wichtig ist, mit den Grenzen, die jeder von uns in sich trägt. Innerlich wissen wir, was wir brauchen, was uns wichtig ist, um zu wachsen – Zuneigung und Nahrung.

Und um diese zu bekommen, erlernen wir zuerst die „non-verbale“ später die „verbale“ Kommunikation. Zunächst von unseren Eltern und engen Bezugspersonen, die mit uns nach ihrem Weltbild kommunizieren - nicht in dem der Neugeborene.

Wenn beide Weltbilder nicht identisch sind, werden wir zu einer Kopie geformt.

3. Erkenntnis: Wir sind in der Lage, wieder zum Original zu werden, um das Leben zu führen, das uns innerlich entspricht. Wir „sehen“ dann unsere Welt „mit anderen Augen“. Im Folgenden werde ich diesem Weg beschreiben, wenn Sie folgen wollen, gerne...

4. Erkenntnis: Der Weg zum Original beginnt mit der Erläuterung des Begriffs „Von der Kopie zum Original“. In diesem Rahmen fließen an den passenden Stellen meine persönlichen Erfahrungen mit ein. Sie bilden die Basis meines Beratungsangebots.

Achtung: Was Sie nicht finden werden, ist ein „Tschaka“-Ansatz oder die „Weisheit“, nach der das Leben nur aus Siegen und leuchtenden Augen besteht. Denn unser Leben besteht aus positiven und negativen Erfahrungen, beide haben ihren Sinn. Insbesondere deshalb, weil Menschen gerne in Polaritäten denken.

Wie können wir schönes genießen, wenn wir hässliches nicht kennen?


Zu irgendeinem Zeitpunkt des Lebens stellt man sich die Frage, ob dass, was man macht oder wie man lebt, dem entspricht, was man sich im Innersten wünscht.


Ich wollte wissen, wieso das so ist und ob mir diese Erkenntnisse helfen, Themen anders anzugehen.


Wenn es Sie interessiert, lesen Sie weiter. Sagen Sie, das habe ich alles schon durchlebt – herzlichen Glückwunsch – Sie leben autonom! Wenn Sie Spaß daran haben, teilen Sie Ihre Geschichte(n) dazu mit uns.


Sind Sie anderer Auffassung? Ich freue ich mich Ihre wohlformulierten Kommentare.


Auf geht’s!